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Thema: Bony - Pudel - aus Zucht entlassen

  1. #1
    TEAM Forumsleitung
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    Heart27 Bony - Pudel - aus Zucht entlassen



    Die Rechte an den Bildern/Videodateien in diesem Tagebuch liegen bei Retriever in Not e.V.


    Information über den Hund:
    Name: Bony
    Rasse:
    Pudel
    Geschlecht:
    Hündin
    Alter:
    7 Jahre
    Kastriert/Sterilisiert: ja

    Tierärztliche Grundversorgung:
    geimpft
    gechipt
    EU Pass
    Wurmkur, Flohprophylaxe
    Im Krankheitsfall wurde der Hund tierärztlich versorgt

    Postleitzahl der Pflegestelle:
    PLZ: 85716

    Kontakt:
    Bitte füllen Sie bei Interesse unverbindlich den Bewerbungsbogen für diesen Notfall aus. Sie finden ihn auf unserer Webseite:
    Startseite | Retriever in Not - liberty for dogs
    Könnten Sie sich vorstellen für einen anderen Notfall Pflegestelle zu werden?

    Wenn Sie sich dafür interessieren, lesen Sie sich bitte zunächst in Ruhe unsere Infoseite zum Thema Pflegestellen durch.
    Hier informieren wir Sie über die Aufgaben und Anforderungen, die wir von Ihnen als Pflegestelle erwarten.
    Wenn Sie sich entschieden haben, Pflegefamilie für einen Hund zu werden, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular für Pflegestellen aus.

    Infoseite << klick hier >> Bewerbungsbogen
    .................................................. ............

    So läuft unsere Vermittlung ab
    Uns ist es wichtig zu wissen, wohin unsere Schützlinge ziehen dürfen,
    deshalb findet vor jeder Vermittlung ein Kontaktbesuch bei Ihnen zu Hause statt.
    Dabei lernen wir uns kennen und Sie haben die Möglichkeit noch offene Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären.
    Verläuft dieser Termin positiv, können Sie nach Absprache den Hund in seiner Pflegestelle besuchen.
    Wenn die Chemie stimmt, steht einer Adoption nichts mehr im Wege.
    Sie unterzeichnen erst jetzt unseren Tierschutzvertrag und eine solidarische Tierschutzgebühr wird fällig,
    die es uns ermöglicht, mit unserer Arbeit weiterhin Hunden in Not zu helfen.
    Falls der Hund noch nicht kastriert/sterilisiert sein sollte, gibt es zum Wohl des Tieres eine entsprechende Kastrationsauflage,
    um weiteres Tierleid zu vermeiden.

    Hinweis zu Mittelmeerkrankheiten falls Ihr Hund aus dem Ausland kommt:
    Trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann sich das Tier kurz vor der Ausreise mit landestypischen Krankheiten infizieren.
    Deshalb empfehlen wir, den Hund etwa 6 Monate nach Ankunft auf Mittelmeerkrankheiten testen zu lassen, vorher ist ein Test nicht zuverlässig.
    Sprechen Sie mit ihrem Tierarzt über eine vorbeugende Behandlung mit z.B. Advocate.

    Gesundheit & Verantwortung
    Unsere Hunde sind geimpft, gechippt, entwurmt und ggf. auch kastriert/sterilisiert.
    Tierschutzhunde sind gesundheitliche und genetische Überraschungspakete und tragen oft die Spuren ihrer Vergangenheit.
    Sollten uns Krankheiten bzw. Auffälligkeiten bekannt sein, geben wir Ihnen im Vorfeld Auskunft darüber.
    Hunde im Tierschutz kommen oft aus schlechter Haltung oder verantwortungsloser Zucht.
    Sie sind keine perfekten Wesen, sondern einzigartige Seelen mit Geschichte.
    Ein gerettetes Herz braucht manchmal etwas mehr Pflege - planen Sie bitte mögliche Tierarztkosten mit ein

  2. #2
    TEAM Forumsleitung
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    Standard

    Profil:

    Profil vom: 08.05.2026


    Größe: 30cm

    Gewicht:
    4,9 kg (muss noch deutlich zunehmen)


    Wesen
    : Bony ist noch sehr unsicher, zeigt aber immer öfter auch ihre fröhliche und neugierige Seite. Mitunter blitzt auch durchaus ihr Selbstbewusstsein auf.

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: Sie ist ängstlich, baut aber langsam Vertrauen auf. Inzwischen nimmt sie Leckerlis aus der Hand. Anfassen kann sie aber noch nicht genießen, das erträgt sie mehr.

    Verhalten gegen
    über Kindern: Wurde nicht getestet, aber vermutlich ebenso ängstlich wie bei Erwachsenen

    Verhalten gegen
    über anderen Hunden: Freundlich, orientiert sich an ihnen.

    Lebt im Pflegehaushalt mit einer Katze zusammen? Nein
    Verhalten?: N/A

    Ängste:
    Da Bony in ihrem früheren Leben nichts kennengelernt hat, ist sie in vielen unbekannten Situationen noch unsicher. Angst macht es ihr, wenn Menschen direkt auf sie zugehen.

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit: Muss noch erlernt werden.

    Spiel: Sie hat angefangen mit Gegenständen und Spielsachen zu spielen.

    Jagdtrieb:
    Zeigt sie bislang nicht.


    Treppe: Sie läuft Treppen, wir tragen sie aber meistens, da ihre Kastration noch nicht lange her ist.

    Alleinbleiben:
    Kann sie noch nicht.

    Autofahren:
    Autofahren ist ihr noch sehr unheimlich, da zittert sie regelrecht.

    Stubenreinheit:
    Wir arbeiten noch daran; ab und zu passiert noch ein Pipi-Missgeschick.

    Einzel-, Mehrhundehaltung:
    Bony braucht unbedingt einen ruhigen, souveränen Hund in ungefähr ihrer Größe an ihrer Seite.


    Neues Zuhause: Bony benötigt ein Zuhause in einem ruhigen Umfeld mit einem sehr sicher eingezäunten Garten. Ihre Menschen müssen Geduld, Verständnis und Zeit mitbringen. Kinder sollten nicht im Haushalt leben.





    Wir können nach einer Vermittlung keine Gewähr auf das Verhalten des Hundes geben. Die Beschreibung zeigt nur das Verhalten in der Pflegezeit!

  3. #3
    Avatar von Pflegestelle
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    Standard

    Hallo, hier ist Bony. Ich bin noch ein bisschen schüchtern, deshalb fällt es mir nicht ganz leicht, von mir zu schreiben. Aber Pflegefrauchen hat gesagt, wenn ich irgendwann eine tolle eigene Familie finden möchte, muss ich das tun.

    Vor einer Woche bin ich hier angekommen. Wow, das war vielleicht alles aufregend und auch ein bisschen angsteinflößend. Erst diese ewig lange Fahrt mit dem Bus. Dann haben mich Menschen entgegengenommen, die ich gar nicht kannte. Bei denen Zuhause wurde ich dann gleich von drei anderen Hunden begrüßt, da wusste ich auch zuerst gar nicht, was ich davon halten soll. Alles roch fremd, die Geräusche waren fremd, alles ein bisschen gruselig. Aber was total toll war: Es gab gleich etwas leckeres zu futtern, da war ich gar nicht mehr so schüchtern. Denn ich hatte richtig großen Hunger. Pflegefrauchen sagt, das ist auch gut so, denn ich bin viel zu dünn.
    Anschließend wurde ich gebadet, das fand ich nicht gerade toll, es musste wohl aber sein. Danach habe ich mich lieber erstmal in meine Box verzogen. Da gehe ich gerne mal rein, wenn ich gerade unsicher bin.



    In den nächsten Tagen habe ich erstmal ganz viel geschlafen.



    Nach ein paar Tagen musste ich dann schon gleich zum Tierarzt, weil ich nachgeimpft werden musste. Klar hatte ich ein bisschen Angst, aber Pflegefrauchen sagt, ich war sehr tapfer!



    Damit ich nicht entwischen kann, wenn ich irgendetwas ganz gruselig finde, hat Pflegefrauchen mir ein neues Geschirr spendiert, ein Sicherheitsgeschirr. Ich nehme an, darin soll ich mich sicherer fühlen. Was sagt ihr – pretty in pink, oder?



    Auf Spaziergängen mitzulaufen, traue ich mich aber noch nicht so recht, dafür hat Pflegefrauchen aber eine super Lösung gefunden: Ich throne jetzt in einer Umhängetasche, da fühle ich mich sicher und betrachte die große weite Welt erstmal von hier aus.


  4. #4
    Avatar von Pflegestelle
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    Standard

    Ich muss euch noch erzählen, was mir gestern passiert ist. Es war ein ganz, ganz schlimmer Tag für mich.

    Der Morgen fing eigentlich ganz schön an. Ich habe mich mit Pflegefrauchen rausgesetzt und ein bisschen das Treiben rundherum beobachtet. Die Sonne schien ganz schön und ich habe mich wirklich wohlgefühlt. Ich fühlte mich sogar so selbstsicher, dass ich mit meinen Pflegekumpels zusammen Gassi gehen wollte.



    Und ein paar Stunden später war alles ganz doof: Ich fing plötzlich an zu bluten, dort, wo eigentlich nur Pipi rauskommen sollte. Und das wurde immer schlimmer. Pflegefrauchen ist dann ganz schnell mit mir zum Tierarzt gefahren. Dort hat man mir so ein Ding an den Bauch gehalten, mit dem sie da reingucken konnten oder so. Und es wurde mir Blut abgenommen. Ich war total brav, sagt Pflegefrauchen.



    Wir sind dann wieder nach Hause gefahren und irgendwann rief die nette Tierärztin an, weil sie sich doch große Sorgen um mich machte, weil das Blut immer noch aus mir raustropfte und ich auch Fieber hatte. Ich sollte ganz schnell in die Tierklinik! Huch, da haben wir aber alle erstmal einen Schreck bekommen!



    Pflegefrauchen ist dann mit mir dort hingefahren und ich wurde wieder untersucht. Und stellt euch vor, dann musste ich über Nacht dort bleiben. Wieder in eine Box, wieder eingesperrt und ich wusste gar nicht, was los ist. Und ich hörte etwas davon, dass ich vielleicht sogar operiert werden muss!

    Die Ärzte haben Pflegefrauchen erklärt, dass das Bluten davon kommt, dass ich in meinem früheren Leben so oft Babys kriegen musste und mir mehrfach der Bauch aufgeschnitten wurde, um sie herauszuholen. Da ist wohl irgendwas nicht richtig gemacht worden, so dass da in mir drin alles ganz doll entzündet ist. Ja, mein Leben als Zucht-Mutti war wirklich nicht schön.

    Heute durfte Pflegefrauchen mich aber doch wieder abholen!!! Nachdem ich die ganze Nacht Medikamente und Antibiotikum bekommen habe, ging es mir heute besser und es hat nicht mehr geblutet. Hurraaaa! Jetzt hoffe ich, dass es auch so bleibt und mit den Medikamenten, die ich noch nehmen muss, alles wieder gut wird. Drückt mir die Daumen!

    Aber was ich bei allem ja gut finde – und da bin ich ja doch ganz Mädchen: Die haben mir einen Verband angelegt, der farblich zu meinem Geschirr passt!



    Man, das war eine Aufregung für mich, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ich bin so froh, jetzt wieder in meinem Pflege-Zuhause zu sein!


  5. #5
    Avatar von Pflegestelle
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    Standard

    Hallo liebe Tagebuchleser,

    es geht mir so viel besser, ich könnte quasi Bäume ausreißen. Darf ich aber nicht, ich muss mich noch ein bisschen schonen. Aaaaaber: Seit ich mich besser fühle, werde ich auch ein wenig mutiger. Gestern habe ich mich zum ersten Mal getraut, mit den anderen Gassi zu gehen. Und was soll ich sagen? Ich liebe es!!!!! Pflegefrauchen und Pflegeherrchen konnten es kaum glauben, wie fröhlich ich dabei war. Ich bin immer ein Stück vorgelaufen und dann habe ich doch lieber schnell geguckt, ob Pflegefrauchen noch am anderen Ende der Leine ist. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber ich habe mich die ganze Zeit ungefähr so gefühlt:

    Pflegefrauchen meinte, dass man das auch sah, denn mein Schwanz wedelte die ganze Zeit umher. Ach, wenn dann bald auch die Menschen nicht mehr so gruselig sind, wird es richtig schön. Da strenge ich mich jetzt richtig an, dass ich mein Misstrauen gegenüber Menschen überwinde - versprochen!

    Viele Grüße, Bony


  6. #6
    Avatar von Pflegestelle
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    Heart32 Bony erkundet die Welt

    Hi ihr Lieben, nachdem der erste Schock mit Bony überstanden war, standen erst einmal ganz viel Ruhe, Schlaf und Erholung an. Bei Bony's Lieblingsbeschäftigung, dem Essen, war sie aber von Anfang an ganz vorne mit dabei und kontrolliert mit strengem Blick, ob auch ja genug leckeres Nassfutter im Napf landet.



    Zwischen vielem Schlafen und Essen erkundet sie jetzt die Welt ganz neugierig. Vor allem das tägliche Gassi gehen findet sie super, denn draußen gibt es so viel zu erschnüffeln.



    Auch an der Leine läuft die kleine Maus ganz artig.



    Im Garten verbringt Bony gerne Zeit mit ihren Pflegeschwestern – besonders bei diesem wunderschönen Wetter. Und ein bisschen die Pflegeschwestern belagern gehört auch dazu.

    o

    Momo und Bony gibt es inzwischen nur noch im Doppelpack, die zwei mögen sich schon wirklich sehr gerne! Und gemeinsam die Sonne genießen darf natürlich auch nicht fehlen!

    o

    Bony oder auch das Pudelchen (wie wir sie liebevoll nennen) orientiert sich stark an unseren Hündinnen und kuschelt sich auch mal heimlich mit dazu ins Körbchen.



    Und gut, dass sie ein so pinkes Geschirr trägt, sonst würde man sie mitunter gar nicht wiederfinden:



    Langsam lernt sie auch Alltagsthemen wie Bürsten oder Krallenschneiden kennen. Auch wenn sie davon noch kein großer Fan ist, lässt sie es ganz lieb über sich ergehen. Alles in allem ist sie wirklich eine zuckersüße und bezaubernde kleine Maus!

  7. #7
    Avatar von Pflegestelle
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    Standard

    Am Montag war ich mal wieder in der Tierarztpraxis, weil die wieder mit ihrem komischen Gerät in mein Inneres gucken wollten. So ganz zufrieden war meine Tierärztin noch nicht, aber ich muss keine Medikamente mehr nehmen, das ist doch schon mal gut.

    Momentan bin ich mit meiner Pflegefamilie für ein paar Tage verreist. Wow, das ist so toll hier, ich habe richtig Spaß!



    Da stört es mich nicht einmal, dass das Wetter nicht so mitspielt. Aber ich bin auch wirklich bestens ausgestattet worden, seht mal, sehen wir nicht gut aus?







    Pflegefrauchen meint, ich benehme mich wie ein Junghund, habe nur Quatsch in der Birne . Deshalb verstehe ich mich wohl auch so gut mit Momo, wir beide fetzen immerzu rum und machen lustige Dinge. Ach, ich wusste gar nicht, wie schön so ein Hundeleben sein kann!

    Und nach so viel Toben wird dann gemeinsam ein Mittagsschläfchen gemacht. An Urlaub könnte ich mich gewöhnen!


  8. #8
    Avatar von Pflegestelle
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    Bony wird von Tag zu Tag selbstbewusster, fröhlicher und unbeschwerter. Jetzt hat sie sogar angefangen zu spielen:


  9. #9
    Avatar von Pflegestelle
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    Hallo liebe Leute,

    wir sind jetzt wieder zuhause, das ist auch schön. Irgendwie hat mir der Urlaub wohl geholfen, ein bisschen mehr Selbstsicherheit und Vertrauen zu bekommen, jedenfalls traue ich mich jetzt schon ein bisschen mehr. Die ersten Tage habe ich mich am liebsten in meine Box oder das Körbchen hinter dem Regal zurückgezogen. Jetzt aber hüpfe ich auch schon mal aufs Sofa und kuschel mich da ein:



    Draußen sein finde ich nach wie vor toll! Ich weiß gar nicht, warum ich am Anfang solche Angst davor hatte. Meine Pflegefamilie geht bei jedem Wetter mit uns raus. Mäntelchen an und Nase in den Wind:



    Mit der langen Leine und meinen wehenden Ohren erinnert das ein bisschen an Drachen steigen lassen, oder?

    Wenn ich dann nach so einem Spaziergang nach Hause komme, liebe ich es, ein feines Schläfchen im Kuschelkörbchen zu machen. Das nenne ich ein tolles Hundeleben! Man beachte, wie gut ich mich hier ins Interieur einfüge!


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