Archie - CKC - aus Zucht entlassen
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Die Rechte an den Bildern/Videodateien in diesem Tagebuch liegen bei Retriever in Not e.V.
Information über den Hund:
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Name: Archie
Rasse: CKC
Geschlecht: Rüde
Alter: 17.08.2025
Kastriert/Sterilisiert: Nein |
Tierärztliche Grundversorgung:
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geimpft
gechipt
EU Pass
Wurmkur, Flohprophylaxe
Im Krankheitsfall wurde der Hund tierärztlich versorgt
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Postleitzahl der Pflegestelle:
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| PLZ: 09661 |
Kontakt: Bitte füllen Sie bei Interesse unverbindlich den Bewerbungsbogen für diesen Notfall aus. Sie finden ihn auf unserer Webseite: |
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Könnten Sie sich vorstellen für einen anderen Notfall Pflegestelle zu werden?
Wenn Sie sich dafür interessieren, lesen Sie sich bitte zunächst in Ruhe unsere Infoseite zum Thema Pflegestellen durch.
Hier informieren wir Sie über die Aufgaben und Anforderungen, die wir von Ihnen als Pflegestelle erwarten.
Wenn Sie sich entschieden haben, Pflegefamilie für einen Hund zu werden, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular für Pflegestellen aus.
Infoseite << klick hier >> Bewerbungsbogen
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So läuft unsere Vermittlung ab
Uns ist es wichtig zu wissen, wohin unsere Schützlinge ziehen dürfen,
deshalb findet vor jeder Vermittlung ein Kontaktbesuch bei Ihnen zu Hause statt.
Dabei lernen wir uns kennen und Sie haben die Möglichkeit noch offene Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären.
Verläuft dieser Termin positiv, können Sie nach Absprache den Hund in seiner Pflegestelle besuchen.
Wenn die Chemie stimmt, steht einer Adoption nichts mehr im Wege.
Sie unterzeichnen erst jetzt unseren Tierschutzvertrag und eine solidarische Tierschutzgebühr wird fällig,
die es uns ermöglicht, mit unserer Arbeit weiterhin Hunden in Not zu helfen.
Falls der Hund noch nicht kastriert/sterilisiert sein sollte, gibt es zum Wohl des Tieres eine entsprechende Kastrationsauflage,
um weiteres Tierleid zu vermeiden.
Hinweis zu Mittelmeerkrankheiten falls Ihr Hund aus dem Ausland kommt:
Trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann sich das Tier kurz vor der Ausreise mit landestypischen Krankheiten infizieren.
Deshalb empfehlen wir, den Hund etwa 6 Monate nach Ankunft auf Mittelmeerkrankheiten testen zu lassen, vorher ist ein Test nicht zuverlässig.
Sprechen Sie mit ihrem Tierarzt über eine vorbeugende Behandlung mit z.B. Advocate.
Gesundheit & Verantwortung
Unsere Hunde sind geimpft, gechippt, entwurmt und ggf. auch kastriert/sterilisiert.
Tierschutzhunde sind gesundheitliche und genetische Überraschungspakete und tragen oft die Spuren ihrer Vergangenheit.
Sollten uns Krankheiten bzw. Auffälligkeiten bekannt sein, geben wir Ihnen im Vorfeld Auskunft darüber.
Hunde im Tierschutz kommen oft aus schlechter Haltung oder verantwortungsloser Zucht.
Sie sind keine perfekten Wesen, sondern einzigartige Seelen mit Geschichte.
Ein gerettetes Herz braucht manchmal etwas mehr Pflege - planen Sie bitte mögliche Tierarztkosten mit ein
Ich bin neu hier und stelle mich vor
Hallo, ich möchte mich mal vorstellen:
Ich bin Archie ein Cavalier King Charles Spaniel Rüde. Ich bin am 13.6. nach Deutschland in meine neue Pflegefamilie gekommen. Da habe ich vier andere Cavalier Freunde. Drei Mädels und einen Rüden. Das gute ist, zwei der Mädels kommen auch aus Bratislava, die verstehe ich wendigsten, wenn die mit mir reden. 😊
Nachdem wir ganz früh morgens um 5 nach Hause gekommen sind, habe ich erst einmal meine neuen vierbeinigen Freunde kennen gelernt und wir sind gleich etwas durch den Garten geflitzt um uns die Beine zu vertreten. Aber die Spaßbremsen wollten dann schnell ins Haus. Da bin ich natürlich hinterher. Angst hatte ich keine, warum auch, ich bin ja ein ganzer Kerl 😉. Da musste ich erst einmal alle Zimmer inspizieren und auch schauen, ob die Couch auch bequem ist.
Unser Herrchen hat uns dann Frühstück gemacht und weil ich ja so lange unterwegs war, hatte ich auch mächtig Hunger und habe meinen Napf auch gleich leer gefressen. Danach sind wir nochmal in den Garten gegangen und ich habe meine neue Freiheit ausgiebig getestet. Papi wollte dann, dass ich zur Ruhe komme und mich hinlege und noch ein wenig schlafe. Also eigentlich wollte er sich noch etwas ausruhen, weil er wegen dem Transport in der Nacht kaum geschlafen hat. Aber ich war so aufgeregt, da war nix mit schlafen. OK und dann musste ich mal, aber die Terrassentür war zu. Selber schuld, dann habe ich halt ein Häufchen und eine Pfütze ins Wohnzimmer gemacht. Ich muss meine Zweibeiner wohl erst noch erziehen, aber das schaffe ich schon noch.
Über den Tag hat Papi dann immer wieder die Tür aufgemacht und natürlich habe ich das genutzt und bin immer raus gegangen. Das war so schön. Am Nachmittag gab es dann was zu knabbern: Ein Hasenohr mit Fell. War total lecker. Da dachte ich, dass Papi mir das gegeben hat weil ich so lieb und süß bin, aber nein, er wollte sehen wie ich kaue, ob ich vielleicht Schmerzen habe. Aber mir egal, es war lecker und toll. Natürlich habe ich allen Seite meines Gebisses genutzt, ist ja kein Problem.
Ach ja, ganz toll finde ich meine Mitbewohnerinnen. Die sind zwar alle kastriert, aber ich schnuppere trotzen gerne an ihrem Popo. Da hat mich doch tatsächlich die Rudelchefin Luna zurecht gewiesen. Dann halte ich mich halt an die Seniorin in Rudels Marlie. Die ist wenigstens auch eine Blenheim und nicht so eine Tricolor 😉. Die ist jetzt meine neue Mami und immer wenn ich mich hinlege, suche ich ihre Nähe und kuschle mich an sie. Schlafen darf ich mit den anderen im Schlafzimmer. Da kann ich selber entscheiden ob ich im Bett von meinen Pflegeeltern schlafe oder im Körbchen. Natürlich bin ich mit ins Bett gegangen. So ist es ja ganz toll hier, was ich aber noch doof finde ist, wenn die mich anfassen. Da muss ich mich erst einmal dran gewöhnen.
Spazieren bin ich auch schon mit dem ganzen Rudel gegangen. Da haben die mir so ein Geschirr angezogen wo die doch tatsächlich eine Leine dran gemacht haben. Das ist blöd.
Auf jeden Fall war es ein aufregender erster Tag.
Montag und schon wieder so viel los
Die erste Nacht war ganz gut, zumindest für mich. Ich habe ganz toll geschlafen. Papi auch, denn der hat gar nicht mitbekommen, dass ich mal musste. Aber am nächsten Morgen hat er es gemerkt: Zwei Häufchen und eine Pfütze, habe ich doch toll gemacht, oder? 😉 Aber weil ich dann nett war, habe ich auf der ersten Gassi Runde auch nochmal Pipi gemacht.
Aber dann ist mir erst einmal klar geworden, dass hier alles neu und außerhalb meines Gartens doch viel unheimliches ist. Da habe ich es mit der Angst bekommen, dass ich nicht mehr weiterlaufen wollte. Eigentlich wollte ich nur zurück in meine sichere Umgebung. Da sich Papi zu mir runter gebeugt und das war total schrecklich, dass er mich dann festgehalten hat. Da habe ich kurzzeitig Panik bekommen. Aber dann hat mich Papi auf den Arm genommen und sicher gehalten. Das war dann doch gar nicht so schlimm. Von hier oben habe ich einen tollen Überblick. Im Garten hat er mich dann wieder abgesetzt und da bin ich dann ganz viel herum geflitzt um die Anspannung abzubauen.
Nach dem Rein gehen sind alle hinter der Tür sitzen geblieben. Ich wusste zwar nicht warum, aber das habe ich dann auch gemacht. Irgendwann hat Papi dann ein Zeichen gegeben und wir sind ins Esszimmer. Da hat uns Papi dann Frühstück gemacht. Total toll, dass hier jeder seinen eigenen Napf hat und ich mir Zeit lassen kann mit dem Fressen. Mir nimmt keiner etwas weg. Wir bekommen Trockefutter und ich kaue jedes Stückchen genüsslich klein. Ab und zu mache ich auch eine Pause und fresse dann weiter.
Dann wurde es komisch. Mami und Papi haben mich und Balu ins Auto gebracht und wir sind losgefahren. Also Autofahren finde ich total entspannend. Ich lege mich hin und schlafe ein, egal wie kurvig oder uneben die Straße ist. Wir sind dann in einen Laden wo es ganz viele Dinge für Tiere gibt. Da haben sie mir dann ein neues ganz schickes Geschirr gekauft. War etwas unheimlich, weil da eine andere Frau an mir rumgefummelt hat, aber Papi hat mir Sicherheit gegeben und so habe ich es über mich ergehen lassen.
Dann sind wir weiter zum Tierarzt. Erster Gesundheits-Check. Erst wurde ich gewogen (4,2 kg), dann hat die Ärztin mich ganz genau angeschaut. Auch das habe ich über mich ergehen lassen, war ja notwendig. Blöd war, was sie dann gesagt hat:
Mir ist ein Milchzahn nicht rausgefallen und ein bleibender hat sich quer darüber geschoben. Das muss operiert werden. Außerdem habe ich viel Zahnstein, der muss auch weg gemacht werden. Aufgrund des Zahnbildes schätzt die Ärztin mich etwa Monate älter aber das ist nur ein Bauchgefühl von ihr. Ist aber auch egal, auf die paar Monate kommt es nicht an. Außerdem sind meine Ohren innen total dreckig, die müssen auch gereinigt werden. Da konnte die Ärztin gar nicht bis unten reinschauen. Ansonsten ist aber alles i.O. Also habe ich nächste Woche gleich meinen ersten Operationstermin. Aber ich bin ja fit und Mami und Papi haben mir versprochen bei mir zu bleiben bis ich in Narkose gelegt bin und das sie wieder bei mir sind, wenn ich aufwache. Ich werde euch berichten.
Das reicht aber dann auch für den zweiten Tag.
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Ein paar Bilder von Archie
Hier noch ein paar Fotos von Archie.
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Noch ein paar Bilder
Da Papi jetzt wieder weiß wie es funktioniert, hat er gleich noch ein paar Bilder vorbereitet.